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Imkerei liegt im Trend Hunderte Besucher bei Imkertag in den Bergwinkel-Werkstätten Schlüchtern

 

Fluegel Foto Armin HabermannAuch wenn Minusgrade das Wetter prägten – so ist der Imkertag in den Bergwinkel-Werkstätten Schlüchtern doch jedes Jahr so etwas wie ein Ausblick auf den Frühling. Erneut strömten hunderte Interessierte zu der Veranstaltung, die mit dem Verkauf von Imkerei-Zubehör und Fachvorträgen lockte.

Noch liegt die Natur im Winterschlaf, aber das Frühjahr naht, und mit ihm die Zeit der Blüten, Bienen und der Honiggewinnung. Da möchten Imker aus der Region und aus ganz Deutschland – wie an den vielfältigen Autokennzeichen der parkenden Wagen rund um die Bergwinkel-Werkstätten abzulesen war – offensichtlich gut vorbereitet sein. Das Imkerei-Hobby erfreut sich wachsender Beliebtheit – gerade auch bei jungen Leuten, die an der naturnahen und ökologisch sinnvollen Freizeitbeschäftigung Gefallen finden. Oder anders ausgedrückt: Imkerei liegt im Trend. So waren in den Räumen der Bergwinkel-Werkstätten, die zum BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) gehören, auch viele junge Gesichter zu sehen. Imkertag Foto Walter DoerrDie Werkstätten mit dem Schwerpunkt Holzverarbeitung bieten berufliche Rehabilitation für Menschen mit Beeinträchtigungen an und haben sich vor einigen Jahren auf die Herstellung von hochwertigem Zubehör für die Imkerei spezialisiert. Mittlerweile sind Rahmen, Zargen und Bienenkästen aus Schlüchtern in der Imkerei-Szene bekannt und begehrt – was auch am stetig zunehmenden Besucherstrom beim Imkertag ablesbar ist. „Hauptzweck unserer Arbeit ist es, Menschen mit Handicaps berufliche Qualifizierung und Beschäftigung zu bieten“, so Markus Reiter, der Betriebsleiter der Bergwinkel-Werkstätten. „Was unsere Mitarbeiter zu leisten imstande sind, erkennt man an der Qualität der Produkte.“ Und so nutzten viele Besucher des Imkertags die Gelegenheit, sich über das angebotene Imkerei-Zubehör zu informieren und für die bevorstehende Saison einzukaufen. Auf große Resonanz stießen auch der Fachvortrag von Dr. Christoph Otten vom Bieneninstitut Mayen, der über Blütenpollen und Bedeutung für das Bienenvolk, den Imker und die Honiganalytik referierte, sowie die Ausführungen des Diplom-Biologen Paul Siefert von der Goethe-Universität Frankfurt, der mit Langzeitvideoaufnahmen Einblicke in die spannenden Prozesse der Bienenentwicklung ermöglichte.

 

Fotos:

Imkerei ist ein ökologisch sinnvolles Hobby – da die Flügeltierchen für eine vielfältige Flora sorgen. Foto: Armin Habermann

 Fachkundige Beratung zu den Materialien, die für die Imkerei gebraucht werden, gab es vom Personal der Bergwinkel-Werkstätten in Schlüchtern. Foto: Walter Dörr

Lebenshilfe Ehrungen

Auf ein sehr positives Jahr blickte die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung, Kreisvereinigung Schlüchtern, bei der Jahres-hauptversammlung zurück.

In den Bergwinkel-Werkstätten in Schlüchtern begrüßte die Lebenshilfe-Vorsitzende Karin Grauel zur Jahreshauptversammlung die anwesenden Mitglieder und besonders auch Mitarbeiter der Einrichtungen des Behinderten-WerK Main-Kinzig und Stadtrat Norbert Korhammer aus Steinau als Vertreter der Kommunen.
Wie die Vorsitzende in ihrem Jahresbericht sagte, fanden in 2016 sechs Sitzungen des geschäftsführenden und zwei des Gesamtvorstands statt, zusätzlich mehrere Festausschusssitzungen zur Vorbereitung des Festes der Sinne und des Kalten Marktes. Dazu kamen noch Termine in den Gremien des Behindertenwer-kes Main Kinzig (BWMK). Beim BWMK habe es keine Veränderungen gegeben, jedoch stünden dieses Jahr die Neubenennungen im Verwaltungsrat an. Die Lebenshilfe Schlüchtern habe wieder Joachim Hild und Helga Jungbauer benannt. In der Mitgliederversammlung werden weiterhin Delia Preß und Susanne Drechsler vertreten sein, so die Vorsitzende. In der Lebenshilfe Main-Kinzig-gGmbH, deren Gesellschafter die Lebenshilfe Schlüchtern ist, sind Karin Grauel und Jutta Berg vertreten. Für die Stiftung Behinderten-Werk ist Karin Grauel die Vertreterin im Stiftungsvorstand und Dr. Ulrich Kaiser der Vertreter im Stiftungsrat.
In den geschäftsführenden Vorstandssitzungen befasste man sich mit den zu treffenden Entscheidungen im Verwaltungsrat, mit den von den Einrichtungen gestellten Anträgen, mit Anträgen neuer Mitglieder und den Rahmenbedingungen für das Fest der Sinne und beim Kalten Markt. Die Gesamtvorstandssitzungen fanden jeweils mit den Einrichtungsleitern statt und dienten zum Meinungsaustausch und über Entwicklungen in den BWMK-Einrichtungen zu informieren. Wie die Vorsitzende mitteilte, sei zum Ende 2016 der Mietvertrag in der Kurfürstenstraße gekündigt worden, da künftig Räumlichkeiten des Behindertenwerkes bei Möbel-Rudolf genutzt werden können. Ob auch Büros zur Verfügung stehen werden, stehe noch nicht fest.
Das Fest der Sinne habe auf dem Gelände des evangelischen Gemeindezentrums unter Mitwirkung des KUKI stattgefunden. Die gute Zusammenarbeit betonte Vorsitzende Grauel und freute sich über den guten Besuch trotz Regens. Angesichts des hohen Aufwandes werde das Fest in 2017 wieder in den Bergwinkelwerkstätten stattfinden. Der Kalte Markt 2016 brachte das beste Ergebnis überhaupt, stellte die Vorsitzende fest. Die Lose seien bereits am Sonntag restlos weg gewesen, außerdem wurde noch nie so viel weißer Heißer verkauft. Die Lebenshilfe beteiligte sich noch am Imkertag und beim Hofguttag in Marjoss mit einem Kuchenbuffet und hatte einen Stand am Weihnachtsmarkt in Bad Soden.

Zuschüsse gab die Lebenshilfe dem Hofgut, der Kindertagesstätte und der Heinrich-Hehrmann-Schule. Weitere Ausgaben waren für den LebMalClub, die Kunstgruppe und den Laufclub. Dringend werden möglichst drei Personen gesucht, die den LebMal-Club leiten, warb Karin Grauel, da ansonsten die Einrichtung eingestellt werden müsse. Zufrieden war die Vorsitzende über das Spendenaufkommen von 17.000 Euro und Bußgeldzuweisungen in Höhe von 2.500 Euro.

18 Neumitglieder wertete die Vor-sitzende als eine sehr positive Mitgliederentwicklung. 274 Mitglieder hat die Lebenshilfe jetzt. Abschließend dankte die Vorsitzende allen, die die Lebenshilfe unterstützten, sei es durch Dienste, Sach- und Geldspenden. Nach dem Kassenbericht von Christel Müller bestätigte Brigitte Hergenröder, die mit Monika Grosch ge-prüft hatte, dass alles ordnungsgemäß sei. Der Gesamtvorstand wurde einstimmig entlastet.

Markus Reiter und Matthias Strobel führten die Vorstandswahlen durch, bei denen alle seitherigen Amtsinhaber bestätigt wurden. Als Kassenprüferinnen bestimmte die Versammlung Monika Grosch und Resi Hofmann.

Unter „Verschiedenes“ gab Karin Grauel Termine bekannt, wie das Sommerfest in der Heinrich-Hehrmann-Schule am 14. Mai, das Fest der Sinne am 11. Juni und den Hofguttag Marjoss am 24. September. Die Tandem-Reisen mit Betreuung, die seither von der Lebenshilfe Worms veranstaltet wurden, werden jetzt von der Lebenshilfe Main-Kinzig angeboten.

Bei der Jahreshauptversammlung stellte Cathrin Ziegler vom Integrationsmanagement im direct-Beratungszentrum Arbeitsassistenz Werkstatt-Mitarbeiter in Gelnhausen ihre Arbeit vor. Die Arbeitsassistenz hilft Mitarbeitern im Arbeitsbereich der Werkstätten, ein passendes Berufsfeld zu finden und fit für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu werden. Das 6köpfige Team begleitet die behinderten Mitarbeiter und Firmen. Rund 100 außerhalb Beschäftigte (zuzüglich Firmengruppen) gibt von 1.200 Werkstätten-Mitarbeitern. Catrin Ziegler warb um weitere Firmen, die Arbeitsplätze zur Verfügung stellen wollen.

Walter Dörr für die Kinzigtal-Nachrichten im Mai 2017

 

Liebe Mitlgieder, Freunde und Unterstützer der Lebenshilfe Schlüchtern,

wir wünschen Ihnen frohe und besinnliche Weihnachtstage und einen guten Start in das Jahr
2020 und bedanken uns herzlich für Ihre Unterstützung im nun zu Ende gehenden Jahr.

Ihre Lebenshilfe Schlüchtern
Karin Grauel, Vorsitzende

Thon Manuela 09

 

 

musik palmyra

Freude am gemeinsamen Genießen
Lebenshilfe Schlüchtern richtete „Fest der Sinne“ aus

Der schmeichelnde Klang orientalischer Musik lockte in den Garten der Bergwinkel-Werkstätten, wo die Besucher mit dem Duft von Rosenblättern, Gewürzen und Tee empfangen wurden. Die Lebenshilfe Schlüchtern hatte zum „Fest der Sinne“ eingeladen, und die Besucher genossen vielfältige Aromen, Musik, Kunst und die herrlich grüne Umgebung an diesem strahlenden Sommertag.

Schönes erleben, schmecken, riechen, fühlen, genießen - das mögen alle Menschen gern, und es inspiriert Körper, Geist und Seele. Entsprechend heiter und entspannt war die Atmosphäre auf dem Außengelände der Bergwinkel-Werkstätten Am Schafleger, wo Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen miteinander feierten und den Tag im Freien genossen.
Die Bergwinkel-Werkstätten gehören zum BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) und bieten Menschen mit Beeinträchtigungen Arbeit und Qualifizierung in den Bereichen Holzverarbeitung und Montage. Über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist das Imkereizubehör, das in Schlüchtern hergestellt wird. Wo sonst die Geräusche der Gabelstapler und Sägen zu hören sind, schwebten dieses Mal die Klänge der syrischen Gruppe „Palmyra“ und der „Belcandos“ durch die Luft.
„Gemeinsam genießen und Möglichkeiten der Begegnung schaffen“, das ist laut Karin Grauel, der Vorsitzenden der Lebenshilfe Schlüchtern, das Ziel des „Festes der Sinne“.
Wie immer hatte der Lebenshilfe-Verein ein ansprechendes Angebot zusammengestellt: Es gab eine „Riechbar“ mit allerlei Reizen für die Nase, und zwei charmante junge Damen stellten den Besuchern individuelle Duftsäckchen zusammen, die mit Blütenblättern, Gewürzen und Teemischungen befüllt wurden. Auf das Fühlen kam es am Stand der Kita Sternenfänger an, wo eine mit Kirschkernen gefüllte Kiste zahlreiche Schätze barg. Um eines der Überraschungspäckchen herauszufischen, mussten die Kirschkernmassen mit den Händen durchpflügt werden.
Informationen über Therapiegeräte und weitere Hilfsmittel zur Stabilisierung der Gesundheit und Mobilität gab es im Pavillon des Vital-Zentrums Ruppert.
Spaß an Bewegung vermittelte das Team von „Jump“, das die Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung im BWMK vorstellte. Das Gesundheitsangebot des Sozialunternehmens ist laut Barbara-Ann Walter so organisiert, dass Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gleichermaßen davon profitieren können.
Leibliche Genüsse wurden ebenfalls reichlich angeboten: Zur Auswahl standen syrische Spezialitäten, Bratwurst und Steaks vom Grill, Kuchen und Torten sowie frisch gebackene Waffeln.
Stöbern konnten die Besucher auf dem kleinen Bücherbasar, und auch die künstlerisch gestalteten Kalender, Notizbücher und weiteren Utensilien der Gruppe „Farbenfroh“ fanden ihre Liebhaber.
Ein kleines Sortiment liebevoll gestalteter Kinderkleidung, Taschen und nützlicher Dinge aus der Nähstube lud überdies zum Entdecken und Kaufen ein.
Für Schwung und gute Laune sorgten den Nachmittag über die Mädchen und Jungen der Kita Sternenfänger mit fröhlichen Liedern sowie die Happy Dance Kids und die Regenbogen-Band der Heinrich-Hehrmann-Schule.

 

Mitgliederversammlung am 20. April 2016

An der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung, Kreisvereinigung Schlüchtern, nahmen in den Bergwinkel-Werkstätten in Schlüchtern auch Mitarbeiter der Einrichtungen und Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich teil.

Über die Aktivitäten der Lebenshilfe berichtete Vorsitzende Karin Grauel bei der gut besuchten Veranstaltung. Sieben Sitzungen des geschäftsführenden und zwei des Gesamtvorstandes sowie zusätzlich Festausschusssitzungen fanden statt. Dazu kamen noch Termine der Gremien des Behindertenwerkes Main-Kinzig (BWMK). Joachim Hild und Helga Jungbauer seien die Vertreter im Verwaltungsrat des BWMK, in der Mitgliederversammlung des BWMK vertreten Delia Preß und Susanne Drechsler die Lebenshilfe Schlüchtern. Jutta Berg und Karin Grauel sind Vertreter in der Lebenshilfe Main-Kinzig gGmbH. Karin Grauel ist zudem Vorstandsmitglied in der Stiftung Behinderten-Werk und im Stiftungsrat vertritt Dr. Ulrich Kaiser den Verein. An besuchten Veranstaltungen nannte die Vorsitzende die Mitgliederversammlung und das Fest zum 50jährigen Jubiläum des Landesverbandes und das 25jährige Bestehen des Dr. Rudolf-Pabst-Hauses mit einer Matinee im Wohnheim und einem Fest der Inklusion auf dem Gelände des evangelischen Gemeindezentrums. In den Vorstandssitzungen befasste man sich mit den Entwicklungen im BWMK, mit Anträgen aus den Einrichtungen, der Mitgliederbewegung und der Öffentlichkeitsarbeit. Großen Raum nehmen jedes Jahr die Vorbereitungen zum Kalten Markt, das Fest der Sinne und andere Aktivitäten, wie der Imkertag, der Hofguttag und der Weihnachtsmarkt in Bad Soden ein. Größere Projekte förderte die Lebenshilfe-Kreisvereinigung: es wurde auf dem Außengelände der Werkstatt eine große Markise angebracht, sodass das Gelände im Sommer besser genutzt werden kann, und für die Erneuerung des Spielplatzes in der Kita Schlüchtern übernahm die Lebenshilfe die Hälfte der Kosten. Das größte Projekt wurde an der Heinrich-Hehrmann-Schule realisiert. Dort werde der Pausenhof seit längerer Zeit neu gestaltet, so Grauel. Aufgrund der finanziellen Lage habe man sich entschlossen, den Pausenhof in einem Zug fertigzustellen und jetzt könnten sich die Schüler über einen neuen, attraktiven Pausenhof freuen. Alljährlich fließen Ausgaben in den Bereich Freizeitgestaltung für die Menschen mit Behinderung, wie den LebMalClub, die Kunstgruppe, den Laufclub und die Theatergruppe des Wohnverbundes Schlüchtern. Wie die Vorsitzende Karin Grauel sagte, habe Katrin Bohnert die Leitung des LebMalClubs übernommen und es würden noch weitere Helfer gesucht. Ein positives Jahr in finanzieller Hinsicht sah die Vorsitzende angesichts von 30.000 Euro Spendengeldern (16.600 Euro davon zweckgebunden für die Heinrich-Hehrmann-Schule). Viele Spender spenden regelmäßig und auch über kleine Zuwendungen freue sich die Lebenshilfe. Die Erträge bei den Festaktivitäten waren nicht so gut, wie in den Vorjahren. Ein Dank galt allen, die sich für die Lebenshilfe engagierten. Schatzmeisterin Christel Müller berichtete über die Einnahmen und Ausgaben im 263 Mitglieder zählenden Verein. Christa Zinkand, die mit Brigitte Hergenröder geprüft hatte, hatte keinerlei Beanstandungen, sodass der Gesamtvorstand einstimmig entlastet wurde. Als neue Kassenprüferin bestimmte die Versammlung Monika Grosch. Nach den Ehrungen dankte die Lebenshilfe Friedel Aul, die als die Erfinderin des weißen Glühweins beim Kalten Markt gilt, der alljährliche Renner am Lebenshilfestand. Seit vielen Jahren hilft die 80jährige mit. Unter Punkt Verschiedenes gab Vorsitzende Grauel Termine bekannt, so das Fest der Sinne am 12. Juni, das erstmals am evangelischen Gemeindezentrum und im Kuki-Zelt gefeiert wird. In der Schlüchterner Innenstadt erhoffe man sich mehr Besucher, so Grauel.

 

Frau Elfriede Hummel wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Lebenshilfe Schlüchtern geehrt.

von links: Jutta Berg, stellv. Vorsitzende, Elfriede Hummel, Karin Grauel, Vorsitzende