Lebenshilfe Ehrungen

Auf ein sehr positives Jahr blickte die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung, Kreisvereinigung Schlüchtern, bei der Jahres-hauptversammlung zurück.

In den Bergwinkel-Werkstätten in Schlüchtern begrüßte die Lebenshilfe-Vorsitzende Karin Grauel zur Jahreshauptversammlung die anwesenden Mitglieder und besonders auch Mitarbeiter der Einrichtungen des Behinderten-WerK Main-Kinzig und Stadtrat Norbert Korhammer aus Steinau als Vertreter der Kommunen.
Wie die Vorsitzende in ihrem Jahresbericht sagte, fanden in 2016 sechs Sitzungen des geschäftsführenden und zwei des Gesamtvorstands statt, zusätzlich mehrere Festausschusssitzungen zur Vorbereitung des Festes der Sinne und des Kalten Marktes. Dazu kamen noch Termine in den Gremien des Behindertenwer-kes Main Kinzig (BWMK). Beim BWMK habe es keine Veränderungen gegeben, jedoch stünden dieses Jahr die Neubenennungen im Verwaltungsrat an. Die Lebenshilfe Schlüchtern habe wieder Joachim Hild und Helga Jungbauer benannt. In der Mitgliederversammlung werden weiterhin Delia Preß und Susanne Drechsler vertreten sein, so die Vorsitzende. In der Lebenshilfe Main-Kinzig-gGmbH, deren Gesellschafter die Lebenshilfe Schlüchtern ist, sind Karin Grauel und Jutta Berg vertreten. Für die Stiftung Behinderten-Werk ist Karin Grauel die Vertreterin im Stiftungsvorstand und Dr. Ulrich Kaiser der Vertreter im Stiftungsrat.
In den geschäftsführenden Vorstandssitzungen befasste man sich mit den zu treffenden Entscheidungen im Verwaltungsrat, mit den von den Einrichtungen gestellten Anträgen, mit Anträgen neuer Mitglieder und den Rahmenbedingungen für das Fest der Sinne und beim Kalten Markt. Die Gesamtvorstandssitzungen fanden jeweils mit den Einrichtungsleitern statt und dienten zum Meinungsaustausch und über Entwicklungen in den BWMK-Einrichtungen zu informieren. Wie die Vorsitzende mitteilte, sei zum Ende 2016 der Mietvertrag in der Kurfürstenstraße gekündigt worden, da künftig Räumlichkeiten des Behindertenwerkes bei Möbel-Rudolf genutzt werden können. Ob auch Büros zur Verfügung stehen werden, stehe noch nicht fest.
Das Fest der Sinne habe auf dem Gelände des evangelischen Gemeindezentrums unter Mitwirkung des KUKI stattgefunden. Die gute Zusammenarbeit betonte Vorsitzende Grauel und freute sich über den guten Besuch trotz Regens. Angesichts des hohen Aufwandes werde das Fest in 2017 wieder in den Bergwinkelwerkstätten stattfinden. Der Kalte Markt 2016 brachte das beste Ergebnis überhaupt, stellte die Vorsitzende fest. Die Lose seien bereits am Sonntag restlos weg gewesen, außerdem wurde noch nie so viel weißer Heißer verkauft. Die Lebenshilfe beteiligte sich noch am Imkertag und beim Hofguttag in Marjoss mit einem Kuchenbuffet und hatte einen Stand am Weihnachtsmarkt in Bad Soden.

Zuschüsse gab die Lebenshilfe dem Hofgut, der Kindertagesstätte und der Heinrich-Hehrmann-Schule. Weitere Ausgaben waren für den LebMalClub, die Kunstgruppe und den Laufclub. Dringend werden möglichst drei Personen gesucht, die den LebMal-Club leiten, warb Karin Grauel, da ansonsten die Einrichtung eingestellt werden müsse. Zufrieden war die Vorsitzende über das Spendenaufkommen von 17.000 Euro und Bußgeldzuweisungen in Höhe von 2.500 Euro.

18 Neumitglieder wertete die Vor-sitzende als eine sehr positive Mitgliederentwicklung. 274 Mitglieder hat die Lebenshilfe jetzt. Abschließend dankte die Vorsitzende allen, die die Lebenshilfe unterstützten, sei es durch Dienste, Sach- und Geldspenden. Nach dem Kassenbericht von Christel Müller bestätigte Brigitte Hergenröder, die mit Monika Grosch ge-prüft hatte, dass alles ordnungsgemäß sei. Der Gesamtvorstand wurde einstimmig entlastet.

Markus Reiter und Matthias Strobel führten die Vorstandswahlen durch, bei denen alle seitherigen Amtsinhaber bestätigt wurden. Als Kassenprüferinnen bestimmte die Versammlung Monika Grosch und Resi Hofmann.

Unter „Verschiedenes“ gab Karin Grauel Termine bekannt, wie das Sommerfest in der Heinrich-Hehrmann-Schule am 14. Mai, das Fest der Sinne am 11. Juni und den Hofguttag Marjoss am 24. September. Die Tandem-Reisen mit Betreuung, die seither von der Lebenshilfe Worms veranstaltet wurden, werden jetzt von der Lebenshilfe Main-Kinzig angeboten.

Bei der Jahreshauptversammlung stellte Cathrin Ziegler vom Integrationsmanagement im direct-Beratungszentrum Arbeitsassistenz Werkstatt-Mitarbeiter in Gelnhausen ihre Arbeit vor. Die Arbeitsassistenz hilft Mitarbeitern im Arbeitsbereich der Werkstätten, ein passendes Berufsfeld zu finden und fit für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu werden. Das 6köpfige Team begleitet die behinderten Mitarbeiter und Firmen. Rund 100 außerhalb Beschäftigte (zuzüglich Firmengruppen) gibt von 1.200 Werkstätten-Mitarbeitern. Catrin Ziegler warb um weitere Firmen, die Arbeitsplätze zur Verfügung stellen wollen.

Walter Dörr für die Kinzigtal-Nachrichten im Mai 2017